Somatic Ego State-Therapy (SEST)

Curriculum in 4 Modulen nach Maggie Phillips

Données

Date: Module 1:
5 sept. 2024 – 7 sept. 2024
Module 2:
9 janv. 2025 – 11 janv. 2025
Module 3:
19 juin 2025 – 21 juin 2025
Module 4:
4 déc. 2025 – 6 déc. 2025
Heure: jeweils 10.00 - 13.00 Uhr
und 14.30 - 17.30 Uhr 
Gestion : Rachporn Sangkasaad (NL)
Silvia Zanotta (CH)
Conditions: Mindestvoraussetzung: SE Intro oder Seminar 1  (Grundkurs) EST
sowie die Möglichkeit, an allen Terminen vollständig anwesend zu sein (Keine Abwesenheiten)
Langue: Allemand
Coûts: CHF 3'000.00

pro Modul 750 CHF
Das Training kann nur als Ganzes gebucht werden


SOMATIC EXPERIENCING® (SE) und EGO-STATE-THERAPIE (EST) lassen sich wunderbar zu einem kreativen, effektiven und ganzheitlichen Behandlungsansatz kombinieren. Verschiedenartige Probleme, Konflikte, Symptome und traumatische Erfahrungen (z.B. Komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen PTBS sowie Beziehungs- und/oder Entwicklungstraumata) können in der Verbindung von SE und EST enorm erfolgreich angegangen werden, wie Rachporn Sankasaad und Silvia Zanotta aus jahrelanger Erfahrung wissen. Beide Referentinnen dieses Trainings verbrachten jahrelang Zeit an der Seite von Maggie Phillips, der Gründerin dieses Curriculums, und auch von Peter A. Levine, dem Begründer von SE.

Obwohl es viele Modelle gibt, die spezifisch mit Persönlichkeitsanteilen arbeiten, ist die Ego-State-Therapie einzigartig in ihrer Anwendung von Hypnose und anderen Werkzeugen, mit denen unbewusste, verborgene und sich dem direkten Zugang entziehende Persönlichkeitsanteile berührt werden können – Anteile oder Aspekte, die eine bedeutende Rolle spielen sowohl bei posttraumatischen Symptomen wie z.B. Angst, Schmerz, Dissoziation, Depression, als auch bei vielen anderen untypischen Phänomenen und Schwierigkeiten, die nicht auf die herkömmlichen Behandlungsansätze reagieren. Der spezielle Ansatz von SOMATIC EXPERIENCING® (SE), präzise auf das Nervensystem einzugehen und damit Veränderungen auf neurophysiologischer, somatischer, energetischer und psychologischer Ebene zu ermöglichen, stellt eine zusätzliche und tiefere Wahrnehmungs- und Verarbeitungsmöglichkeit dar.


Der spezifische Fokus auf Persönlichkeitsanteile (Ego-States) und deren Verkörperung eröffnet spannende Möglichkeiten, wie schwierige und komplexe Probleme ganzheitlich verändert und gelöst werden können. Statt dem Verlust von Selbstermächtigung, dem Auftauchen von Scham und weiteren komplexen Problemen, die zu einer verwirrten und „falschen“ Selbstidentität führen, bauen sich neue faszinierende Lösungen auf. Ziel der somatischen EGO-STATE THERAPIE ist es, innere Kommunikation und Zusammenarbeit zu ermöglichen und damit Integration zu bewirken.

Die Teilnehmenden werden Interventionen aus dem SOMATIC EXPERIENCING® (SE) und der EGO-STATE-THERAPIE in Theorie und Praxis kennenlernen. Theoretische Inputs werden durch Demos und Übungen ergänzt. Es wird für die Teilnehmenden auch Gelegenheiten geben, eigene Fälle vorzustellen und die klinische Anwendung des SEST-Behandlungsansatzes zu diskutieren.


Modul 1 des SEST-Curriculums
Inhalt

  • Grundlagen und Prinzipien von Ego-State-Therapie und Somatic Experiencing
  • Wie entwickeln sich Ego-States
  • Funktionen, Rollen und Charakterisitika der Ego-States
  • Das SARI-Modell als 4-stufiger Behandlungsrahmen der EST
  • Effektives therapeutisches Bündnis mit den Ego-States schliessen
  • Auswirkungen von Trauma auf das Gedächtnis
  • Das dissoziative Spektrum aus Sicht von EST und SE
  • Wie wir non- und präverbale, symbolische und somatische States identifizieren und mit ihnen arbeiten können
  • SE- und EST-Strategien zur Auflösung und Erleichterung von
    Symptomen und zum Aufbau von Selbstermächtigung
  • Klientinnen und Klienten gezielt auf die Behandlung vorbereiten


Modul 2 des SEST-Curriculums
Inhalt:

  • Geschichte, Grundlagen und Prinzipien von Somatic ExperiencingÒ (SE)
  • ‘Felt Sense’, SIBAM, somatische Resonanz, Körper-Ressourcen
  • Trauma und Resilienz aus SE-Perspektive und neurobiologischer Sicht
  • Vertiefung der Polyvagal-Theorie und des Neurozeption-Konzepts von Stephen Porges
  • Ventraler Vagus und Sicherheit in der therapeutischen Beziehung: von Ko-regulation zu Selbstregulation
  • Arbeit mit Containment und Berührung
  • Wieviele Gehirne haben wir?
  • Stabilisierung mit SEST
·Ganzheitlicher Zugang: Top-Down & Bottom-Up
  • Arbeit mit dem prozeduralen Gedächtnis
  • SEST-Interventionen bei Verteidigungs- und Überlebensreaktionen wie Kampf, Flucht
  • Embodiment-Übungen
  • Fallsupervision, Fragen, Schwierigkeiten

Modul 3 des SEST-Curriculums
Inhalt
  • Ego-State-Therapie-Forschung
  • Vertiefung der Phasen R und I des SARI-Modells
  • Maggie Phillips’ 3 R: Ressourcen stärken, Re-Regulieren, “Reparieren, Wieder-Verbinden
  • Herausforderungen in der Traumatherapie: Arbeit mit dem dorsal-vagalen System und mit blockierenden Ego-States
  • Kollaps und Immobilität als Überlebensreaktion: Möglichkeiten und Strategien
  • Toleranzfenster und Komplex-Trauma
  • Stabilisierungstechniken vertiefen, Ko-Regulation, Verbindung und Sicherheit herstellen mit SEST
  • Kernselbst-Phänomene: Mit dem Kern-Selbst Ressourcen aktivieren
  • Konfliktfreie Erfahrungen auf der Zeitachse verbinden
  • SEST-Interventionen bei inneren Konflikten
  • Arbeit mit unterschiedlichen Introjekten
  • Fallsupervision, Fragen, Schwierigkeiten

Modul 4 des SEST-Curriculums

Das Modul 4 ist sozusagen die Master Class des SEST-Curriculums: Es geht um Vertiefung und Verfeinerung der SEST-Methoden bei komplexen und behandlungsresistenten Symptomen und Syndromen.


Inhalt:

  • Repetition der 3 R: Ressourcen stärken, Re-Regulieren, “Reparieren”
  • Kompetenzerweiterung bei der Kontaktaufnahme mit Ego-States beim Erkennen der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Ego-States
  • Vereinen von Ego-States mittels Empathie, Mitgefühl, Kooperation und Entwicklungslernen
  • Behandlung von Entwicklungstraumata
  • Fortgeschrittene Anwendungen von SEST mit bösartig und destruktiv agierenden Ego-States
  • Interventionen bei speziellen Themen wie z.B. toxischer Scham, Suizidalität
  • Werkzeuge für die Arbeit mit hartnäckigen (nicht ansprechbaren) Symptomen wie emotionalen und körperlichen Schmerzsyndromen, atypischen Ängsten und Depressionen.
  • Therapeutische Beziehungsprobleme: wie man Beziehungsabbrüche, Reinszenierungen und Trigger durch ventral-vagale Lösungen «reparieren» kann.
  • Fallsupervision, Fragen, Schwierigkeiten
  • Abrunden des Curriculums und SEST-Zertifizierung


Zielgruppe
Menschen mit beruflicher Erfahrung aus den Bereichen Ärztliche und Psychologische Psychotherapie, Körpertherapie, Lebens- und Sozialberatung, Pädagogik, Heilpädagogik, Seelsorge, spezialisierte Krankenpflege, Coaching

Rachporn Sangkasaad

Silvia Zanotta

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