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März 2018      

22. - 24.

Schuld und Scham

Dr. Larry Heller (USA)


780.--

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Die Wurzeln lebenslanger Gefühle von Scham und Schuld finden sich oft in der grossen inneren Not, die auf frühe Entwicklungstraumen wie auch Schocktraumen zurückgehen kann. Scham und Schuld entwickeln sich als Reaktion auf die Not und Desorganisation im Körper und Nervensystem und erzeugen wiederum noch mehr innere Not und Desorganisation.

Das Kind muss die Bindungsbeziehung zu seinen Eltern schützen und ist ausserstande, sich selbst als "guten Menschen in einer schlimmen Situation" zu erfahren. So erlebt es Entwicklungs-, Bindungs- und Beziehungstraumen sowie massiv fehlende elterliche Antennen für seine Bedürfnisse als persönliches Versagen und glaubt, mit ihm stimme etwas nicht. Erfahren Kinder fortwährend ein Ausbleiben elterlicher Einstimmung, werden sie eher sich selbst als nicht liebenswert erleben, statt zu dem Schluss zu gelangen, dass ihren Eltern die rechte Liebesfähigkeit mangele.

Spätere negative Glaubenssätze im Hinblick auf sich selbst wie "Ich bin schlecht" und die vielen Spielarten derartiger Selbstbilder stützen sich auf eine frühe Erfahrung von "Ich fühle mich schlecht". Auf der Ebene der Identität werden Scham- und Schuldgefühle zur Basis lähmender Identifikationen und Selbstverurteilungen, die ein Leben lang anhalten können. Zu verstehen, dass Scham und Schuld eher mit einem Versagen der Umwelt als mit persönlichem Versagen zusammenhängen, hat schon vielen geholfen, sich selbst aus einer neuen, mitfühlenderen Warte zu betrachten.

Die Teilnehmenden erfahren, wie sich eine Arbeit am Thema Scham und Schuld aus der NARM™-Perspektive gestaltet. Zu ihr gehört sowohl eine psychodynamische/Entwicklungs-Orientierung als auch eine Ausrichtung auf das Nervensystem. Im Fokus stehen das Wechselspiel zwischen unserer Identität und dem Nervensystem und deren komplexe unablässige wechselseitige Verstärkung.

Anhand von Präsentationen, Demos, Sitzungen auf DVD und praktischen Übungen lernen die Teilnehmenden, diese Themen im Hinblick auf sich selbst und KlientInnen zu bearbeiten.



PDF-Prospekt: Download


Kurssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Kosten: CHF 780.--

Kursdaten, Zeiten und Ort:
22. - 24. März 2018 (Donnerstag - Samstag)
Zeit: 10.00 - 13.00 Uhr und 14.30 - 17.30 Uhr
Ort: Kaufmännischer Verband Zürich (Kaufleuten), Talacker 34, 8001 Zürich (Eingang befindet sich vis-àvis des BERNINA Nähmaschinengeschäfts)


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Kursleitung: Dr. Larry Heller (USA)

Dr. Larry (Laurence) Heller ist ein somatisch orientierter Psychologe mit über 30 Jahren Erfahrung als klinischer Therapeut und Ausbilder. Mitbegründer des Gestalt-Instituts Denver, lange Jahre Vorstandsmitglied und Seniorlehrer am Somatic Experiencing Trainings-Institut von Peter A. Levine. Er ist Begründer des Neuroaffektiven Beziehungsmodells NARM (NeuroAffective Relational Model), einem ganzheitlichen Zugang für die Arbeit mit Identität, sowie Bindungs- und Entwicklungsthemen und Schocktrauma. Weltweit leitet er NARM-Aus- und Fortbildungen für Ärzte undPsychotherapeuten, u.a. in Deutschland am renommierten ZIST-Institut, in Österreich und der Schweiz. Veröffentlichungen: "Trauma-Lösungen", ein Selbsthilfeführer für den Umgang mit Autounfällen und deren Verarbeitung sowie "Entwicklungstrauma heilen", ein Buch über das von ihm entwickelte NARM-Modell. Es erschien im Frühjahr 2013 auch auf Deutsch (Kösel Verlag).
www.DrLaurenceHeller.com

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